„Zu singen und auf einem Monitor gleichzeitig zu sehen, dass die Herzfrequenz einer Patientin sinkt, die die ganze Zeit eine zu hohe Herzfrequenz hat, das kann man sich nicht vorstellen, was das mit einem macht“, sagt Wilhelmine sichtlich bewegt nach dem Kinderklinikkonzert.
Intensivstationen und Notaufnahmen sind sicherlich keine üblichen Orte für Konzerte. Doch gerade dort kann Musik manchmal eine ganz besondere Wirkung entfalten. Sie kann beruhigen, ablenken, positive Gedanken schenken, Mut machen und Hoffnung geben. Sie kann Angst nehmen und für einen Moment den Klinikalltag vergessen lassen.
Dass wir gemeinsam mit den Kliniken auch Konzerte in diesen sehr sensiblen Bereichen ermöglichen, war und ist Nicole, unserer Gründerin und Notfallsanitäterin, immer ein ganz besonderes Anliegen.
Deshalb sind wir bei nahezu jedem Kinderklinikkonzert auch dort unterwegs und besuchen – wo es möglich ist – sogar Kinder, die beatmet werden. Keine einfache Aufgabe für unsere Musikerinnen, Musiker und unser Team.
Das Stationspersonal dankt es uns sehr. So wie in Kassel, wo das Team der Intensivstation allen die Angst vorm Mitsingen nahm und sagte: „Ihr dürft hier ruhig laut singen – das ist nur eine Intensivstation.“
Video: Calvin Müller
